Coswiger Gymnasium wird als „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ ausgezeichnet – Stärkung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Schulalltag sowie Chancen auf Stipendien der TU Dresden für Schüler.
Das Coswiger Gymnasium hat sich mit der Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ einen wichtigen Platz in der Bildungslandschaft erobert. Diese Anerkennung, die für drei Jahre gilt, zeigt, wie engagiert die Schule in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ist. Schüler können von modernen digitalen Lehrmethoden profitieren, und sogar Stipendien der TU Dresden winken den Absolventen. Mit Unterstützungen von Kooperationspartnern wie der Telekom und der Bundeswehr sowie spannenden Projekten wie Experimenten im Helmholtz-Zentrum bleibt der Schulalltag dynamisch und zukunftsorientiert.
Das Coswiger Gymnasium hat im Jahr 2025 das begehrte Gütesiegel „MINT-freundliche Schule“ erhalten und wurde zusätzlich als „Digitale Schule“ ausgezeichnet. Damit reiht sich die Bildungseinrichtung in eine wachsende Gruppe von 23 Schulen in Sachsen ein, die das MINT-Siegel tragen sowie in eine Gruppe von 14 Schulen, die den digitalen Status erreicht haben. Diese Auszeichnung, die für drei Jahre gilt, bezeugt das Engagement der Schule, gezielt Kompetenzen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu fördern und den schulischen Alltag entsprechend den Anforderungen einer MINT-freundlichen und digitalen Schule zu gestalten.
Paul Nachtigall, der verantwortliche Lehrer für die MINT-Initiativen an der Schule, äußert sich begeistert über die Vorteile, die das Gütesiegel mit sich bringt. Die Schule hat bereits Kooperationsanfragen von namhaften Institutionen wie der Telekom und der Bundeswehr erhalten. Ein herausragendes Beispiel für die praxisnahe Umsetzung der MINT-Fächer ist der Physik-Leistungskurs, der einen Tag lang im Helmholtz-Zentrum mit Supraleitern experimentieren durfte, wobei der Schüler Wilhelm Richter seine Erfahrungen lobend hervorhebt.
Ein weiteres Beispiel für die vielfältigen Möglichkeiten, die Schüler am Coswiger Gymnasium haben, ist die Teilnahme des Schülers Jakob Hinzberg am jährlich stattfindenden Schülerkolleg der Freiberger Bergakademie. Die Schüler profitieren zudem von einer modernen digitalen Infrastruktur: Durch die eigene Cloud der Schule haben sie von überall Zugriff auf das Schulnetzwerk. Schulleiterin Kerstin Sachse betont, dass das traditionelle Unterrichtsmodell an ihrer Schule fast vollständig ersetzt wurde und der Großteil des Unterrichts mittlerweile digital erfolgt. Die Stadt Coswig hat als Schulträger die notwendigen Voraussetzungen dafür geschaffen. Trotz der zahlreichen Erfolge ist sich die Schulleitung bewusst, dass die Schule nicht perfekt ist. Das evaluierende Gremium hat verschiedene Bereiche des Gymnasiums durchleuchtet und eine detaillierte Auswertung mit wertvollen Anregungen hinterlassen.
Besonders interessant für Schüler, die eine MINT-freundliche Schule besuchen, ist die Möglichkeit, ein Stipendium an der Technischen Universität Dresden zu erhalten, das nur für Absolventen solcher Schulen verfügbar ist. Dies unterstreicht die Bedeutung und den Wert der MINT-Ausbildung am Coswiger Gymnasium in der heutigen Bildungslandschaft.
Fakten
- Das Coswiger Gymnasium erhielt 2025 das Gütesiegel „MINT-freundliche Schule“.
- Die Schule erhielt auch den Titel „Digitale Schule“.
- 23 Schulen in Sachsen tragen das MINT-Siegel.
- 14 Einrichtungen haben den Digital-Status erhalten.
- Das Coswiger Gymnasium reiht sich nun in eine wachsende Gruppe von Bildungseinrichtungen ein, die gezielt Kompetenzen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördern.
- Die Auszeichnung gilt für drei Jahre.
- Der schulische Alltag spiegelt die Anforderungen an eine MINT-freundliche und digitale Schule gut wider.
- Das Coswiger Gymnasium liegt in der Stadt Coswig.
- Die Schule ist wie jede andere nicht perfekt. Denn das Gremium habe verschiedene Bereiche des Gymnasiums durchleuchtet und der Schule eine detaillierte Auswertung mitgegeben.
- Der verantwortliche Lehrer für die MINT-freundliche Schule, Paul Nachtigall, schwärmt davon, welche Vorteile die Auszeichnung praktisch hat.
- Die Telekom oder die Bundeswehr sind Beispiele für Institutionen, die mit dem Gymnasium kooperieren wollen.
- Der Physik-Leistungskurs an einem Tag im Helmholtz-Zentrum mit Supraleitern experimentieren durfte der Schüler Wilhelm Richter.
- Nur Studenten, die auf einer MINT-freundlichen Schule gewesen sind, haben die Chance auf ein Stipendium der TU Dresden.
- Schüler Jakob Hinzberg konnte am jährlich stattfindenden Schülerkolleg der Freiberger Bergakademie teilnehmen.
- Der Schüler Wilhelm Richter lobt den ganz normalen Schulalltag.
- Die Schule hat eine eigene Cloud, mit der die Schüler von überall Zugriff auf das Schulnetzwerk haben.
- Die Schulleiterin Kerstin Sachse sagt, es gebe an ihrer Schule kaum noch althergebrachte Unterricht.
- Der Großteil des Unterrichts läuft digital ab.
- Die Stadt Coswig hat als Schulträger die notwendige digitale Infrastruktur bereitgestellt.
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